Die Kosten variieren je nach Maßnahme und Material. Typische Preise (ca.-Werte):
- Einblasdämmung: 20–40 €/m²
- WDVS: 120–200 €/m²
- Dachdämmung: 60–150 €/m²
Einflussfaktoren sind unter anderem:
- gewählte Dämmmethode
- Dämmstoffdicke
- Zustand des Hauses
- regionale Handwerkerpreise
Besonders wirtschaftlich sind die Dämmung der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke – sie bieten oft den schnellsten Return on Investment.
Checkliste: Schritt-für-Schritt zur Dämmung Ihres Fertighauses
- Energieberater beauftragen
- Schwachstellen der Gebäudehülle analysieren
- Passende Dämmmethode wählen
- Angebote vergleichen
- Umsetzung durch Fachbetrieb
- Fördermöglichkeiten prüfen
Wer sich frühzeitig informiert, findet passende Hausprojekte, entdeckt Inspiration im Fertighaus Katalog oder informiert sich über Eineinhalbgeschossige Fertighäuser Projekte. Einen guten Kostenüberblick bietet außerdem der Beitrag Was kostet ein Fertighaus?.
Eine professionelle Dämmung ist für ein Fertighaus weit mehr als nur eine technische Maßnahme – sie ist eine langfristige Investition in Werterhalt, Wohnqualität und Nachhaltigkeit. Wer sein Haus konsequent dämmt, senkt nicht nur dauerhaft die Energiekosten, sondern schützt die Bausubstanz und steigert den täglichen Wohnkomfort spürbar. Gerade bei älteren Fertighäusern bietet die nachträgliche Dämmung die Möglichkeit, das Gebäude energetisch auf ein modernes Niveau zu bringen und zukünftigen gesetzlichen Anforderungen souverän zu begegnen.
Besonders wichtig ist dabei eine ganzheitliche Betrachtung der Gebäudehülle. Nur wenn Fassade, Dach, Geschossdecken und potenzielle Schwachstellen wie Fenster optimal zusammenspielen, lassen sich Wärmeverluste minimieren und Wärmebrücken zuverlässig vermeiden. Die Wahl geeigneter Dämmstoffe und -methoden sollte immer individuell erfolgen und sich am Gebäudetyp, dem Baujahr und den persönlichen Anforderungen orientieren. Eine fundierte Beratung durch einen Energieexperten schafft hier Planungssicherheit und hilft, Fehlinvestitionen zu vermeiden.