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Worauf achten bei hausbesichtigung? Checkliste

Eine Hausbesichtigung ist einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zum Eigenheim. Ob Sie ein gebrauchtes Haus kaufen oder ein neues Objekt besichtigen möchten – die richtige Vorbereitung und ein geschulter Blick helfen, teure Fehlentscheidungen zu vermeiden. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, worauf Sie bei einer Hausbesichtigung achten sollten, welche Fragen Sie stellen müssen und wann sich die Unterstützung durch einen Sachverständigen lohnt.

Inhaltsverzeichnis

  1.  Wie bereitet man sich auf die Hausbesichtigung vor?
  2.  Worauf sollte man bei der Außenansicht des Hauses achten?
  3. Wie prüft man die Bausubstanz und den Zustand der Innenräume?
  4. Was ist bei der Haustechnik wie Heizung und Elektrik wichtig?
  5. Welche Fragen sollte man dem Verkäufer oder Makler stellen?
  6. Wann ist die Begleitung durch einen Sachverständigen sinnvoll?

1. Wie bereitet man sich auf die Hausbesichtigung vor?

Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Bevor Sie einen Besichtigungstermin vereinbaren, sollten Sie die Lage, die Infrastruktur und die Grunddaten des Hauses (Baujahr, Fläche, Energieausweis) prüfen. Erstellen Sie sich eine persönliche Checkliste Hausbesichtigung, um nichts zu übersehen.

Hilfreich ist es auch, vorab ähnliche Hausprojekte anzusehen – etwa moderneEinfamilienhäuser und Zwei-Familienhäuser Projekte oderMehrfamilienhäuser Projekte –, um ein Gefühl für Raumaufteilung, Größe und Baustandard zu bekommen.

2. Worauf sollte man bei der Außenansicht des Hauses achten?

Der erste Eindruck zählt – und die Fassade, das Dach und die Fenster geben viel über den Zustand des Hauses preis. Achten Sie auf:

  • Risse oder Verfärbungen in der Fassade,
  • undichte Dachziegel oder Regenrinnen,
  • Zustand der Fensterrahmen und Dichtungen,
  • sichtbare Feuchtigkeit oder Moosbewuchs.

Auch der Garten, die Zuwegung und eventuelle Nebengebäude – wie Garagen oder Carports – sollten kritisch betrachtet werden. Bei Hanglagen spielt zudem die Entwässerung eine große Rolle.

3. Wie prüft man die Bausubstanz und den Zustand der Innenräume?

Im Inneren lohnt sich ein genauer Blick auf Wände, Böden und Decken. Prüfen Sie auf Risse, Schimmel oder Feuchtigkeitsspuren. Besonders in älteren Gebäuden ist die Bausubstanz entscheidend für den Renovierungsaufwand.

Achten Sie auf:

  • Zustand von Estrich und Bodenbelägen,
  • gleichmäßige Wandtemperaturen (Hinweis auf gute Dämmung),
  • Gerüche (können auf Feuchtigkeit oder alte Leitungen hinweisen),
  • intakte Türen und Fenster.

Vergleichen Sie den Zustand mit modernen Standards – beispielsweise mit denEineinhalbgeschossige Fertighäuser Projekte oderZweigeschossige Häuser Projekte, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Bauqualität heute üblich ist.

4. Was ist bei der Haustechnik wie Heizung und Elektrik wichtig?

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Haustechnik. Fragen Sie nach dem Alter und der Wartung der Heizungsanlage, dem Zustand der Elektroinstallation und der Wasserleitungen.

Achten Sie auf:

  • Typ und Effizienz der Heizung (z. B. Gas, Wärmepumpe, Ölheizung),
  • Funktionalität des Sicherungskastens,
  • Warmwasserbereitung und Rohrisolierung,
  • eventuell vorhandene Smart-Home-Systeme.

In Neubauten oder energieeffizienten Objekten – wie bei modernenFerien- oder Wochenendhaus Projekte – wird zunehmend auf nachhaltige Heizkonzepte und intelligente Steuerung gesetzt.

5. Welche Fragen sollte man dem Verkäufer oder Makler stellen?

Ein offenes Gespräch mit dem Verkäufer oder Makler hilft, viele Unsicherheiten zu klären. Wichtige Fragen sind:

  • Gibt es bekannte Mängel oder Sanierungsbedarf?
  • Wann wurden Dach, Fenster oder Heizung zuletzt erneuert?
  • Wie hoch sind die monatlichen Nebenkosten?
  • Gibt es Bau- oder Grundrisspläne?

Fragen Sie auch nach möglichen Anbauten oder Umbauten, um sicherzugehen, dass alle Änderungen genehmigt wurden.

Tipp: Wenn Sie sich für Neubauten interessieren, werfen Sie auch einen Blick auf Doppel- und Reihenhäuser Projekte – dort finden Sie Inspiration, wie moderne Grundrisse gestaltet sind.

6. Wann ist die Begleitung durch einen Sachverständigen sinnvoll?

Gerade bei älteren Gebäuden empfiehlt es sich, zur Hausbesichtigung einen Gutachter oder Bausachverständigen mitzunehmen. Dieser erkennt Mängel, die Laien oft übersehen – etwa Feuchtigkeit im Mauerwerk, falsche Dämmung oder statische Probleme.

Ein Sachverständiger kann Ihnen zudem helfen, Sanierungskosten realistisch einzuschätzen. Die Investition lohnt sich, da sie spätere Überraschungen verhindert und eine bessere Verhandlungsposition beim Kaufpreis schafft.

Eine Hausbesichtigung ist mehr als nur ein Rundgang – sie ist die Grundlage für eine sichere Investitionsentscheidung. Mit einer guten Vorbereitung, einer klaren Checkliste und ggf. der Unterstützung eines Experten lassen sich Risiken minimieren und Chancen erkennen.

Wer sich intensiv mit Bauqualität, Energieeffizienz und moderner Architektur beschäftigen möchte, findet bei Hausprojekte eine große Auswahl aktueller Inspirationen – von klassischen Einfamilienhäusern bis zu modernen Stadtvillen.

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