Die GFZ hat einen entscheidenden Einfluss auf den Wert eines Grundstücks. Je höher die zulässige Geschossfläche, desto mehr Wohnfläche kann auf dem Grundstück entstehen – und desto wertvoller wird es in der Regel.
Ein Grundstück mit einer GFZ von 1,0 bietet also mehr bauliche Nutzungsmöglichkeiten als eines mit 0,4, selbst wenn beide gleich groß sind. Für Investoren, Bauträger und Privatpersonen ist die GFZ deshalb ein zentrales Kriterium bei der Wertermittlung.
Sie bestimmt nicht nur den maximalen Wohnraum, sondern beeinflusst auch die architektonische Freiheit und die Gestaltungsmöglichkeiten – vom kompakten Einfamilienhaus bis zum modernen Stadthaus.
Wenn Sie den Zusammenhang von GFZ, GRZ und Energieeffizienz in der Praxis verstehen möchten, lohnt sich ein Blick auf weitere Themen rund um den Hausbau – etwa Wie dick ist eine Trittschalldämmung? oder Worauf achten bei Hausbesichtigung? Checkliste.
Die Geschossflächenzahl (GFZ) ist ein zentrales Instrument im deutschen Baurecht. Sie legt fest, wie viel Geschossfläche auf einem Grundstück errichtet werden darf, und beeinflusst damit maßgeblich den Wert, die Nutzung und die Bebauungsdichte eines Grundstücks.
Wer die GFZ kennt und richtig interpretiert, kann frühzeitig abschätzen, wie groß und hoch ein Gebäude werden darf – und wie sich daraus wirtschaftliche und architektonische Vorteile ergeben.
Für die optimale Hausplanung lohnt sich der Vergleich mit der Grundflächenzahl, die erklärt, wie viel Fläche des Grundstücks tatsächlich bebaut werden darf. Beide Kennwerte sind essenziell, um aus jedem Grundstück das Beste herauszuholen.