Zentrale rechtliche Vorgaben ergeben sich aus dem Bebauungsplan (z. B. Dachformen, Geschosshöhen, Abstandsflächen) und dem Baurecht. Die Baugenehmigung kann ab 2026 zunehmend als Digitale Baugenehmigung über die BundID beantragt werden.
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt hohe Energiestandards vor, etwa Effizienzhaus 40 und den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen. Ein Energieeffizienz-Experte unterstützt beim Bauantrag und der Einhaltung aller Bauvorschriften. Einen Überblick über den Ablauf bietet Bauphasen im Hausbau.
Ein Haus zu planen ist ein komplexer Prozess, der jedoch mit der richtigen Struktur gut beherrschbar ist. Wer frühzeitig Budget und Finanzierung klärt, das passende Grundstück prüft, einen durchdachten Entwurf erstellt und den geeigneten Baupartner wählt, schafft die Grundlage für ein erfolgreiches Bauprojekt. Gerade im Jahr 2026 spielen digitale Prozesse wie die Digitale Baugenehmigung über die BundID, aktuelle Vorgaben aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) sowie steigende Anforderungen an Energieeffizienz eine immer größere Rolle.
Eine realistische Einschätzung der Baukosten pro Quadratmeter, das Einplanen der Baunebenkosten und die Nutzung moderner Hausplanungssoftware helfen dabei, Risiken zu minimieren und fundierte Entscheidungen zu treffen. Wichtig ist zudem, ausreichend Zeit für die Planungsphase einzuplanen und alle rechtlichen sowie technischen Rahmenbedingungen frühzeitig zu berücksichtigen.
Wer Schritt für Schritt vorgeht, klare Meilensteine definiert und auf erfahrene Partner setzt, kommt dem Ziel vom eigenen Traumhaus deutlich näher – planbar, sicher und zukunftsfähig.